Von links nach rechts: Hans Schwenke, dritter: VOS-Kamerad Werner Vogel (+) und Wolfgang Spaarschuh, dessen Stiefvater im Zuge des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 an der Grenze mit einer Mistgabel aus einer Heufuhre heraus geholt und verhaftet wurde. 1954 erschlugen ihn die Schlüsselknechte im "Gläsernen Sarg", Brandenburg a.d. Havel.

Wir verteilten im Januar 2006 vor dem Eingang des Springer-Hochhauses DIN-A 5-Flugblätter an die Kollegen des Stasi-IM Klaus-Dieter Kimmel. Er war Chef des Sport-Ressourts der "BILD". Wir erreichten seine Entlassung, worauf er als freier Reporter von "BILD Leipzig" durchgefüttert wurde.

http://www.horizont.net/medien/nachrichten/-Springer-trennt-sich---schon-wieder---von-Klaus-Dieter-Kimmel-33235



Kimmel mußte gehen

(dpa/ST) Der Axel Springer Verlag und der stellvertretende Chefredakteur der „Bild"- Zeitung, Klaus-Dieter Kimmel, haben sich mit sofortiger Wirkung getrennt. Wie der Verlag mitteilte, gab ein Gutachten über die Tätigkeit Kimmels als Inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit den Ausschlag. Gutachter Hubertus Knabe habe „keine eindeutige Empfehlung zur Bewertung des Falles" abgegeben, jedoch kommt er zu dem Schluß, daß Kimmel, der sich 1974 und 1988 als IM verpflichtet hatte, andere? schwer belastet" hat. Kimmel hatte u. a. den Ost-Berlin-Korrespondenten der Rheinischen Post, Klaus Heinemann, ausspioniert und berichtete der Stasi auch über dessen Verwandte in der DDR. 

Die Einstellung Kimmels bei Springer im April 2001 als stellvertretender Chefredakteur - zuständig für die „Bild"-Regionalausgaben der neuen Bundesländer - hatte den Protest zahlreicher Opferverbände und Bürgerrechtler hervorgerufen. 

http://stasiopfer.de/component/option,com_simpleboard/Itemid,/func,view/id,1005572555/view,flat/catid,4/ 

Kimmel setzte sich zu BILD Leipzig ab und schrieb als "Freier Mitarbeiter" für den Springer-Konzern...  


Weiteres zu Eppelmann: siehe unter "Flugblätter" (Reißwölfe).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Quelle: Zweiteiliger Artikel des "Berliner Kurier" vom 19.02.2008

Das Foto vom in Agonie liegenden Peter Fechter ließ ich hier aus Platzgründen weg. Desweiteren war die Zeitungsseite zu stark zerknittert und eingerissen.                                          G. Rust


Das Foto von Chris Gueffroy war am Zeitungsrand dermaßen beschädigt, daß es dem Betrachter nicht zuzumuten ist.



Potsdam-Neuer Garten: GPU/NKWD/MWD/Smersch-Folterstätte, Leistikowstraße 01.

Ansichtskarte der Dauerausstellung "Von Potsdam nach Workuta",

einer Ausstellung der MEMORIAL Deutschland e.V. im ehemaligen KGB-Gefängnis.

Die Ausstellung in dieser Fast-Ruine wurde in freiwilliger Arbeit durch ehemalige deutsche Insassen gestaltet und unterhalten, die dort auch ihre selbstverlegten Schicksale signierten.

http://www.memorial.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrer Thomas Wernicke ließ mich nach Anmeldung in Ruhe fotografieren und nahm mich gleich aus der Leistikowstraße 01 mit zum "Lindenhotel" in der Lindenstraße 54/55.


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