Schriftsteller und SED-Mitglied Erich Loest mußte in den bolschewistischen Kerkern lange leiden. Vorher allerdings fiel er dem Proletariat schäbig in den Rücken


  Unser unvergessener Kamerad Jürgen Fuchs (+), Autor von "Magdalena" - ein erstklassiges Buch. Allein der Schreibstil !

 

Quelle: Einladungskarte zur Ausstellung in Hohenschönhausen



Gedenken am 12. August 2006:

Haus am Checkpoint Charlie (Kranzschleife am Hochkreuz), Arbeitsgemeinschaft

13. August 1961, Vereinigung 17Juni1953 e.V., Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS) und Bund der Mitteldeutschen e.V.

(BMD)



Auf die Rückseite des Bildes schrieb der Kamerad, dessen Namen ich inzwischen vergaß "Ich glaube, Kamerad Diederich sieht den "heiligen Geist" von Königslutter" ( In Königslutter fanden manchmal Konferenzen der Opferverbände statt )

Gustav Rust während einer der Generalversamlungen der VOS im Berghotel Friedrichroda.

http://www.ahorn-hotels.de/hotels/urlaub-thueringen/ahorn-berghotel-friedrichroda/



Herzlichen, kameradschaftlichen Dank, liebe Eva-Maria für das erstklassige Gedicht, das du mir 2002 per FAX gesendet hast !


www.nonkonform-denken.de

Kamerad Josef Kneifel ist, neben vielen anderen, in meiner Dokumentation "In den Fängen von NKWD und Stasi..." vertreten.

"Der Anschlag“

 

Die Biographie von Josef Kneifel liest sich wie ein fesselnder, vergessener Krimi: Er führte 1980 den einzigen Anschlag in der Geschichte der DDR aus, um ein Zeichen gegen die sowjetische Besatzungsmacht zu setzen. Kneifel war ein Waisenkind, seine Eltern wurden 1945 von sowjetischen Soldaten im niederschlesischen Weißig getötet. 35 Jahre später, am 9. März 1980, reißt eine Explosion am Denkmal eines T 34-Panzers in Karl-Marx-Stadt die Stasi aus dem Schlaf. Noch in der gleichen Nacht treffen schwarze Limousinen aus Ost-Berlin ein. Der Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, tobt. Als die Stasi Kneifel ein Jahr nach der Tat festnehmen kann, beginnt sein Widerstand gegen das Regime erst richtig.  

„Genug den Namen des Volks mißbraucht, ihr Lakaien”, ruft er seiner Richterin entgegen. Sieben Jahre verbringt Kneifel in Haft, für ihn wird in Bautzen I ein eigener Zellentrakt errichtet. In den ersten Tagen seiner Haft beginnt er einen 14-monatigen Hungerstreik. Johannes Schüller und Erik Latz führten mit ihm in den letzten zwei Jahren etliche Interviews. Daraus ist nun eine 100 Seiten umfassende Biographie entstanden, in deren Mittelpunkt „Der Anschlag“ und die Haftzeit stehen. Kneifel selbst kommt darin ausführlich zu Wort und erklärt, warum er in der DDR Widerstand leisten mußte.  

„Einen Gegner wie Josef Kneifel hatte die DDR nur einmal.” (DER SPIEGEL)  

Erschienen am 26. November 2013  




Müller über Holm: „Die Stellungnahme trieft vor Selbstgerechtigkeit.“ ( Bildunterschrift, Foto gelöscht - Rust ).

Es habe im Senat keine Vorverurteilung gegeben angesichts der Verpflichtung des damals 16-Jährigen für die Stasi, sagt Berlins Regierender. Doch der Umgang des Erwachsenen Holm mit seiner Stasi-Vergangenheit sei nicht selbstkritisch gewesen, sagte Müller.

B.Z. - 16.01.2017

Quelle: t-online.de, Foto: dpa

Bildquelle: fehmarn24.de


Schon Jahre vor dem Mauerfall las ich in der Printausgabe des "Spiegel" unsere Studenten rissen in der Universitätsbibliothek Seiten aus wertvollen alten Büchern, nur, weil sie zu dämlich sind, Fraktur zu lesen - Ergebnis der Umerziehung durch die sog. Frankfurter Schule. Oma legte ihr Strickzeug beiseite und legte eine Lesestunde mit unserer "geistigen" Elite ein.                                              G. Rust  

Karteikarte: BStU

Besucherzaehler